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Suche nach Ursache für Flugzeugunglück in Indonesien

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Suche nach Ursache für Flugzeugunglück in Indonesien

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Einen Tag nach der Bruchlandung eines Flugzeugs in Indonesien haben Luftfahrtexperten heute begonnen, nach der Unglücksursache zu suchen. Die Blackbox mit Flugdaten und Gesprächen im Cockpit ist auf dem Weg nach Australien. Dort soll sie ausgewertet werden. Das Flugzeug wurde von einem erfahrenen Piloten gesteuert. Vermutungen zufolge flog er die Landebahn zu schnell an. – Ein Unglück, das 21 Todesopfer forderte. 30 Stunden später bleiben immer noch verbrannte Leichen zu identifizieren. Die Toten werden schnellstmöglich bestattet.

Der indonesische Kameramann, Wayan Sukarda, war selbst an Bord. Ihm gelang es aus der brennenden Maschine zu klettern und die Flüchtenden zu filmen.

Er erzählt, schon fünf Minuten vor der Landung habe es große Probleme gegeben, es habe sich angefühlt wie heftige Turbulenzen. Als er später nach hintern sah, habe er das Feuer kommen sehen – ein Trauma für alle Passagiere.

118 der 140 Insassen hatten sich aus der brennenden Maschine ins Freie gerettet. Die Boeing 737-400 war am bei der Landung in Brand geraten, über die Landebahn hinausgeschossen und in ein Reisfeld gerast. Dort war sie völlig ausgebrannt.