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US-General zeigt Optimismus für Sicherheit in Bagdad

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US-General zeigt Optimismus für Sicherheit in Bagdad

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Der neue US-Oberkommandierende im Irak, General David Petraeus, hat sich optimistisch zur Lage in Bagdad geäußert. Bei seiner ersten Pressekonferenz sagte er, die Offensive für mehr Sicherheit in der Hauptstadt trage ihre ersten Früchte. Die Zahl der Anschläge nehme in den letzten Wochen leicht ab, so der General. Allerdings hätten die Aufständischen im Land ihre Terrorkampagne verstärkt. Ziel sei offenbar, einen Bürgerkrieg zwischen Sunniten und Shiiten zu provozieren. – Ein Konflikt, den es zu verhindern gelte, auch, wenn der Prozess lang sein werde.

Damit stimmt er US-Präsident George W. Bush zu. Am Dienstag hatte Bush betont, ein sicherer Irak brauche zunächst eine befriedete Hauptstadt.

Außerdem forderte Petraeus 2.200 zusätzliche Militärpolizisten in den Irak zu verlegen. Grund: Durch den Sicherheitsplan sei mit einer “bedeutenden Zahl” von Festnahmen zu rechnen. Die Polizisten sind dabei nicht in der geplanten Truppenaufstockung von 21.500 Mann enthalten. Derzeit befinden sich 141.000 US-Soldaten im Irak – Ihre Zahl wird sich in den nächsten Monaten erhöhen.