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Internationale Irak-Konferenz in Bagdad eröffnet

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Internationale Irak-Konferenz in Bagdad eröffnet

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Mit einer Warnung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat in Bagdad eine internationale Irak-Konferenz begonnen. Al-Maliki sagte, der Terrorismus gefährde nicht nur den Irak, sondern auch die Nachbarstaaten und die ganze Welt. Es sei auch im Interesse der Nachbarn, eine konstruktive Rolle bei der Suche nach einem Ausweg aus der Krise im Irak zu spielen. An dem Treffen nehmen Vertreter der Nachbarstaaten, der Arabischen Liga, Ägyptens und der fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates teil. Vor Beginn des Treffens war viel über das Zusammentreffen zwischen Diplomaten aus Washington, Teheran und Damaskus spekuliert worden. Washington wirft dem Iran und Syrien vor, sie unterstützten Terrorgruppen und Milizen im Irak. Der Nahost-Spezialist John Alterman vom Washingtoner Zentrum für Strategische und Internationale Studien sagte, es gebe viele Leute, die zahlreiche Interessen bei dem Treffen hätten. Die USA seien wohl skeptisch im Hinblick auf die erreichbaren Ziele. Andere fänden es eher wichtig, ihre Rollen zu definieren und dafür sei das Treffen genau die richtige Gelegenheit. Die USA haben vier Jahre nach dem Angriff auf den Irak und dem Sturz Saddam Husseins noch immer mehr als 140.000 Soldaten dort stationiert.