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Bush wirbt weiter um Freunde in Lateinamerika

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Bush wirbt weiter um Freunde in Lateinamerika

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Eine idyllische Umgebung, am Landsitz von Uruguays Präsident Tabaré Vazquez: Eine schöne Abwechslung für seinen Kollegen aus den USA, George Bush, auf dessen Reise durch Mittel- und Südamerika. Beide sagen, sie wollten einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen, ebenso wie einen schnellen Erfolg der Welthandelsgespräche, der so genannten Doha-Runde. Bush betont, Handel sei das beste Mittel gegen Armut. Über konkrete Ergebnisse wird allerdings nichts bekannt. Die USA sind für Uruguay der wichtigste Handelspartner.

Heute fliegt Bush weiter nach Kolumbien, der dritten von fünf Stationen seiner Reise. Auch wenn für den Besuch nur wenige Stunden eingeplant sind: In der Hauptstadt Bogotá haben die Sicherheitskräfte alle Hände voll zu tun. Soldaten und Panzerwagen sind unterwegs; an Straßensperren werden Autos durchsucht. Laut Polizei hatte die linke Rebellengruppe FARC einen Anschlag geplant.

In Kolumbien wird es zwischen Bush und seinem Kollegen Álvaro Uribe ebenfalls um Handel gehen, allerdings auch um Drogenhandel. Im Kampf gegen Drogen und Rebellen unterstützen die USA Kolumbien mit Milliardensummen. Uribe möchte, dass dieser “Plan Colombia” fortgesetzt wird.