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Dutzende Todesopfer bei Anschlägen im Irak

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Dutzende Todesopfer bei Anschlägen im Irak

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Im Irak sind bei mehreren Anschlägen an diesem Sonntag mindestens 58 Menschen getötet worden, allein 43 von ihnen in Bagdad. Der schlimmste Anschlag ereignete sich im Viertel Karrada. Dort explodierte eine Autobombe, als ein Konvoi schiitischer Pilger aus Kerbala dort eintraf. Sie hatten in der heiligen Stadt das Aschura-Fest gefeiert, das an den Tod des Imams Hussein erinnert. 31 Pilger wurden bei dem Anschlag getötet und 25 verletzt. Elf Menschenleben forderte ein Anschlag an einer Bagdader Hochschule, die bereits häufiger das Ziel von Attacken Aufständischer war. Dort hat nach Polizeiangaben ein Selbstmordattentäter seinen Sprengstoffgürtel in einem Pendlerbus gezündet. In Mossul, rund 450 Kilometer nördlich von Bagdad gelegen, kamen vier Menschen ums Leben, als in der Zentrale der Irakischen Islamischen Partei eine Bombe explodierte. Die Sunnitenpartei ist an der Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki beteiligt. Auch hier soll es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt haben.