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Kein Optimismus bei Treffen von Abbas und Olmert in Jerusalem

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Kein Optimismus bei Treffen von Abbas und Olmert in Jerusalem

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Ohne Anzeichen von Optimismus sind Israels Ministerpräsident Ehud Olmert und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas in Jerusalem zusammengekommen. Die israelische Regierung will mit einer künftigen palästinensischen Einheitsregierung nicht zusammenarbeiten, solange diese das Existenzrecht Israels nicht anerkennt und definitiv auf Gewalt verzichtet. Doch dazu ist die radikalislamische Hamas-Bewegung nach wie vor nicht bereit. Die Verhandlungen zur Regierungsbildung zwischen der Hamas und der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Abbas wurden erneut von Gewalt überschattet. In Beit Chanun im Norden des Gaza-Streifens kam es während der vergangenen Nacht zu heftigen Schießereien. Ein Hamas-Mitglied wurde getötet. Danach schossen Fatah- und Hamas-Anhänger auch in Gaza-Stadt aufeinander. Mindestens acht Menschen wurden verletzt.

Die beiden Gruppen beschuldigten sich gegenseitig, die neuen Kämpfe begonnen zu haben. Fatah und Hamas hatte vor einem Monat in Mekka ihren langen blutigen Konflikt für beendet erklärt. Seitdem hatten sich die beiden Organisationen weitgehend an eine Waffenruhe gehalten.