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Ford verkauft Aston Martin an britische Investorengruppe

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Ford verkauft Aston Martin an britische Investorengruppe

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Die legendäre Luxussportwagenmarke Aston Martin ist wieder in britischer Hand. Der US-Autoriese Ford veräußert die Firma an eine Investorengruppe unter Führung des Rennsport-Unternehmers Dave Richards. Der Kaufpreis liegt bei mehr als 700 Millionen Euro.

Richards sprach vor der Presse von einer – so wörtlich – “wunderbaren Gelegenheit”. Aston Martin sei eine Ikone britischer Ingenieurskunst und verkörpere Understatement und Stil. Die Marke zu Höherem zu führen – das sei nun ein neues Kapitel ihrer Geschichte.

Der 1913 gegründete Hersteller wurde 1987 merheitlich von Ford übernommen. Die Amerikaner behalten auch jetzt einen Minderheitsanteil. 2006 wurden 6500 Aston Martins verkauft – zum Durchschnittspreis von 160.000 Euro. Ein elitäres Auto, also. Den Massen wurde es bekannt als Dienstfahrzeug des berühmtesten Geheimagenten der Welt. James Bond bevorzugt dabei die Version mit Schleudersitz, die regulär allerdings nicht zu haben ist.

Dass der automobile Klassiker nicht einfach von einem multinationalen Autokonzern übernommen wurde sondern von einheimischen Investoren, verschafft traditionsbewussten Untertanen ihrer Majestät eine Genugtuung. Wo doch so viele andere stolze britische Marken längst ausländischen Herstellern gehören: Rolls Royce ist bei BMW gelandet, Bentley bei VW und Vauxhall bei General Motors.