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Bush beendet Südamerikareise in Mexiko

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Bush beendet Südamerikareise in Mexiko

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US-Präsident George W. Bush ist in Guatemala von Präsident Oscar Berger empfangen worden. Es war die vorletzte Station seiner Reise, inzwischen ist Bush in Mexiko eingetroffen. In seiner Rede sagte der US-Präsident, die USA und Guatemala seien wichtige Partner. Man arbeite gemeinsam daran, das Gesundheitswesen und den Zugang zu Bildung zu verbessern, den Menschen in Guatemala Zugang zu sicheren Arbeitsplätzen in den USA zu ermöglichen und Millionen Menschen aus der Armut zu helfen, indem man Handelsbarrieren abbaue. Die Verbindung zwischen den beiden Ländern sei nie stärker gewesen.

Bush besuchte zunächst das Maya-Gebiet Chimaltenango rund 80 Kilometer östlich von Guatemala-Stadt. Dort besichtigte er eine heilige Maya-Stätte, eine Schule, eine Bibliothek und eine landwirtschaftliche Kooperative. Schon am Sonntag hatten viele Mayas gegen den Besuch Bushs protestiert. Sie erklärten, den Ort ihren spirituellen Traditionen entsprechend zu “reinigen”, um ihn vor dem, wie es hieß, “aggressiven Geist” Bushs zu schützen. Während der US-Präsident die Gemeinden der Maya-Indios besuchte, protestierten rund um den Präsidentenpalast von Guatemala-Stadt mehrere tausend Menschen gegen den Gast aus Washington.