Eilmeldung

Eilmeldung

OECD-Prognose 2007: Der Aufschwung bleibt, schächt sich aber ab

Sie lesen gerade:

OECD-Prognose 2007: Der Aufschwung bleibt, schächt sich aber ab

Schriftgrösse Aa Aa

Die Weltkonjunktur bleibt nach Einschätzung der OECD 2007 leicht abgeschwächt im Aufwind. Die US-Wirtschaft setze zu einer weichen Landung an, zu einer Rezession werde es nicht kommen. Positiv auch die Prognose für die Eurozone. Der Aufschwung komme in seine Reifephase und schwäche sich nur etwas ab. Für EZB-Chef Jean-Claude Trichet gebe es keine zwingende Notwendigkeit, die Leitzinsen weiter zu erhöhen, so die OECD.

Für 2007 geht die OECD für die größten Vokswirtschaften von Wachstumsraten zwischen zwei und 2,4 Prozent aus. Für Deutschland setzte OECD-Chefvolkswirt Jean-Philippe Cotis die Jahresprognose von 1,8 auf 2,6 Prozent kräftig herauf. Er warnte aber, dies spiegele keine Beschleunigung der wirtschaftlichen Leistung wider.
Vielmehr wirke der Wachstumsschub des zweiten Halbjahres 2006 statistisch nach. Der Aufschwung sei weiter da, doch der Höhepunkt sei wohl überschritten.

Profitieren von der OECD-Prognose konnte an den Finanzmärkten nur der Euro, der Dollar litt unter den schwachen Einzelhandelsumsätzen in den USA. Ohne das Autogeschäft wären die Umsätze sogar gesunken.