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Bush beendet Lateinamerika-Besuch

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Bush beendet Lateinamerika-Besuch

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Auf seinem Besuch in Mexiko hat US-Präsident George W. Bush versichert, sich für eine Reform der Einwanderungsgesetze und für ein Gastarbeiter-Programm einzusetzen. Zusammen mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe Calderon, besuchte Bush die Maya-Ruinenstadt Uxmal. Die Gespräche zwischen den beiden Politikern fanden in der Nähe von Merida im Bundesstaat Yucatan statt.

Gemeinsam wolle man für eine sichere und moderne Grenze sorgen, die den legalen Personen- und Güterverkehr beschleunigen werde, sagte Bush.

Der mexikanische Präsident kritisierte den von den USA geplanten Bau eines mehr als 1.000 Kilometer langen Sicherheitszauns entlang der gemeinsamen Grenze. Weil die Wirtschaften der beiden Länder so ungleich seien, die eine kapital- und die andere arbeitsintensiv, lasse sich die Migration gewiss nicht per Beschluss stoppen. Auch forderte Calderon die USA auf, Mexiko im Kampf gegen Drogenschmuggel und Kriminalität stärker zu unterstützen. In Merida und vor amerikanischen Einrichtungen in anderen Städten kam es bereits vor der Ankonft Bushs zu Demonstrationen. Auch in der Nähe der Ruinenstadt Uxmal protestierten mehrere hundert Menschen. Mexiko ist die letzte Station der Lateinamerika-Reise Bushs.