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Erste Erfolge bei Sanierung von General Motors

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Erste Erfolge bei Sanierung von General Motors

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Der US-Autoriese General Motors hat das Steuer herum gerissen. Dank der einschneidenden Sanierungsmassnahmen sieht der Branchenprimus wieder Licht am Ende des Tunnels. Wie der Konzern mitteilte, wurden die Verluste 2006 von rund acht Milliarden Euro auf 1,5 Milliarden Euro reduziert. Im vierten Quartal gab es sogar einen Nettogewinn von 720 Millionen Euro.

Angesichts des Siegezugs von Toyota und rückläufiger Verkaufszahlen in seinem Heimatmarkt baut General Motors sein Nordamerika-Geschäft massiv um. Mehr als 34.000 Beschäftigte scheiden aus, bis 2009 werden zwölf Fabriken geschlossen.
Auch die US-Rivalen Ford und Chrysler bauen
massiv ab.

Unterdessen halten sich Spekulationen, General Motors sei an einem Kauf von Chrysler interessiert. GM-Vorstandschef Rick Wagoner lehnte jedoch eine Stellungnahme dazu ausdrücklich ab. DaimlerChrysler hatte im Februar überraschend angedeutet, sich von seiner US-Tochter trennen zu wollen.

Als mögliche Interessenten gelten neben GM die Investmentfirmen Blackstone und Cerberus. Wie aus Branchenkreisen verlautete, engagierte Cerberus den früheren Chrysler- und VW-Manager Wolfgang Bernhard, um ein Kaufangebot vorzubereiten.