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UN-Sicherheitsrat berät über schärfere Sanktionen gegen den Iran - Teheran zeigt sich unbeeindruckt

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UN-Sicherheitsrat berät über schärfere Sanktionen gegen den Iran - Teheran zeigt sich unbeeindruckt

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Die fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschland haben dem Gremium im Atomstreit mit dem Iran einen abgestimmten Entwurf für schärfere Sanktionen gegen Teheran vorgelegt. Nun wird im Sicherheitsrat über die Resolution beraten. Vorangegangen waren der Sitzung wochenlange Verhandlungen. Die USA hatten auf schärfere Sanktionen gedrängt, China und Russland waren jedoch zurückhaltend geblieben. In der russischen Presse hieß es, der Streit zwischen Moskau und Teheran um die Zahlungen für den Bau des AKW Bushehr habe zum Einlenken Russlands in der Sanktionenfrage geführt. “Wir haben eine Übereinkunft erreicht”, sagte der amerikanische UN-Botschafter Alejandro Wolff nach den Verhandlungen, “basierend auf Änderungen, die einige Delegationen eingebracht haben. Dies müssen die Regierungen noch bestätigen. Aber wenn sie zustimmen, ist diese Einigung der Grundstein für eine Resolution.”

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad reagierte ungerührt. Auch alle westlichen Staaten gemeinsam könnten den Iran nicht stoppen, sagte er. Laut dem Resolutionsentwurf sollen unter anderem das Handelsembargo gegen Teheran und die Reisebeschränkungen für iranische Politiker verschärft werden.