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Besorgnis um Daniele Mastrogiacomo

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Besorgnis um Daniele Mastrogiacomo

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Heute endet ein Ultimatum der Taliban-Entführer, die damit drohen, den italienischen Journalisten und die beiden afghanischen Geiseln zu exekutieren. Gestern war einer afghanischen Nachrichtenagentur eine entsprechende Tonbandnachricht zugespielt worden, auf der eine Stimme, vermutlich die von Mastrogiacomo, die Behörden bittet, schnell zu handeln.

Der italienische Außenminister Massimo d’Alema stellte klar: Die Regierung selbst stehe nicht in Verhandlungen mit den Taliban. Dies machten humanitäre Organisationen. Damit sie ihr Ziel erreichen, müssten sie in der größtmöglichen Diskretion vorgehen.

Damit gemeint ist die italienische Organisation Emergency, die bereits bei früheren Entführungen vermittelt hatte. Nach eigenen Angaben hat sie zu den Entführern Kontakt aufgenommen.

Mastrogiacomo war vor knapp zwei Wochen von den Taliban in der Provinz Helmand verschleppt worden. Die Kidnapper bezeichneten ihn als britischen Spion und forderten Italien auf, die Truppen aus Afghanistan abzuziehen.