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Britische Konservative setzen auf Gesundheitspolitik

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Britische Konservative setzen auf Gesundheitspolitik

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Jetzt geht es um die Gesundheitspolitik: Großbritanniens Konservative mit David Cameron an der Spitze haben die Rettung des “National Health Service” gefordert und sich damit auf traditionell von der Labour-Partei beanspruchtes Terrain gewagt. Der Hintergrund: In der kommenden Woche soll das Budget für das kränkelnde britische Gesundheitswesen verabschiedet werden. Beim Parteitag der Tories in Nottingham sagte Cameron, Labour habe das Gesundheitssystem in eine Maschine verwandelt; ein Paradies für Schreibtischtäter, das vom Mitleid von Managern abhänge, die es zusammenstrichen und abschafften, sollte die neueste Strategie es verlangen. Labour habe dem Gesundheitssystem das Herz herausgerissen und es durch einen Computer ersetzt. In Umfragen liegen Camerons Konservative derzeit um sechs Prozentpunkte vor Labour. Dieser Vorsprung würde sich wohl noch ausweiten, sollte Schatzkanzler Gordon Brown wie erwartet noch in diesem Jahr die Amtsgeschäfte von Premierminister Tony Blair übernehmen. Die britische Regierung hatte in den vergangenen Monaten unpopuläre Kürzungen im staatlichen Gesundheitswesen vorgenommen.