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Vier Jahre nach Kriegsbeginn: Iraker pessimistisch

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Vier Jahre nach Kriegsbeginn: Iraker pessimistisch

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Gewalt gehört im Irak auch vier Jahre nach Kriegsbeginn noch zum Alltag. Jeden Tag werden zahlreiche Menschen bei Anschlägen getötet, die Mehrheit hat bei jedem Schritt vor die Haustür Angst. Bei einer Umfrage gaben 74 Prozent der Iraker an, sie fühlten sich in ihrer eigenen Nachbarschaft nicht mehr sicher. Im Irak macht sich Pessimismus breit. Auch an diesem Dienstag wurden bei einem Autobombenanschlag in Bagdad mindestens fünf Menschen getötet und 17 weitere verletzt. Die Bombe explodierte nach offiziellen Angaben in der Nähe einer Polizeistation. Im schiitischen Basra gibt es noch immer ein riesiges Plakat von Saddam Hussein. Doch nicht, weil die Menschen hier ihn verehren. Sie treffen sich hier zum gemeinsamen Steinewerfen – auf das Konterfei des verhassten Ex-Präsidenten.