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Zahl der getöteten Bergleute in russischer Kohlengrube gestiegen

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Zahl der getöteten Bergleute in russischer Kohlengrube gestiegen

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Nach der schweren Methangas-Explosion in einer sibirischen Kohlengrube ist die Zahl der getöteten Bergleute auf 97 gestiegen. Das Schicksal von weiteren 13 Arbeitern sei weiterhin ungewiss, teilte die Verwaltung des betroffenen Gebietes Kemerowo mit. Von den insgesamt 203 Männern, die unter Tage gewesen waren, konnten 93 lebend geborgen werden. Die sibirische Grube Uljanowskaja in der Region Kemerowo zählt zu den modernsten in Russland. Sie ist erst vor fünf Jahren in Betrieb genommen worden. In russischen Kohleminen kommt es häufig zu Unfällen, meistens aber in völlig veralteten Gruben. Die Justiz leitete jetzt Ermittlungen wegen fahrlässiger Verletzung der Sicherheitsbestimmungen ein. Es war das schwerste Grubenunglück in Russland seit dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991.