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Frankreich droht Geldstrafe für Verschmutzung der Gewässer durch Nitrate

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Frankreich droht Geldstrafe für Verschmutzung der Gewässer durch Nitrate

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Frankreich droht eine hohe Geldstrafe. Die Europäische Kommission will gerichtlich gegen die Regierung in Paris vorgehen, nachdem diese so gut wie gar nichts gegen den hohen Nitrat-Gehalt der Gewässer in der Bretagne unternommen hat. Die Strafe könnte sich auf 28 Millionen Euro belaufen.

Verursacht wird der hohe Nitrat-Gehalt vor allem durch die Schweine-, Geflügel- und die Rinderzucht. Das behufte beziehungsweise das geflügelte Vieh kann nichts dafür, umso mehr aber die Menschen. Auch der höhere Einsatz von chemischen Düngemitteln trägt zur Verschmutzung der Oberflächengewässer durch Nitrate bei. Miligramm pro Liter gilt dabei als Grenzwert. Seit zwei Jahrzehnten ist in der Bretagne kaum etwas unternommen worden, um den Nitratgehalt der Gewässer zu reduzieren. Die Hälfte der in Frankreich gezüchteten Schweine und des Geflügels kommen aus dieser Region.