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In den USA bleibt bei der Geldpolitik vorerst alles beim alten

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In den USA bleibt bei der Geldpolitik vorerst alles beim alten

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In Washington ließ die Notenbank die Leitzinsen unverändert bei 5,25 Prozent. Die Währungshüter um Ben Bernanke entschlossen sich damit zum Abwarten. Denn: Die erlahmende Konjunktur und ein relativ hoher Preisdruck ermöglichen derzeit kein klares Bild, wohin in der US-Wirtschaft die Reise geht.

Damit bleibt es auch zu den Zinsabständen zu den übrigen wichtigen Volkswirtschaften. Großbritannien hat dasselbe Zinsniveau wie die USA, in der Eurozone liegen die Leitzinsen bei 3,75 Prozent, in Japan bei 0,4 Prozent. Trotz Spekulationen an den Finanzmärkten halten Analysten eine weitere Anhebung der US-Leitzinsen in diesem Jahr für unwahrscheinlich.

Das Wirtschaftswachstum werde sich in den kommenden Monaten weiter abschwächen und länger schwach bleiben. Dagegen meldete die arg gebeutelte Eigenheimbranche positive Zahlen. Das schürt die Hoffnung auf eine Entspannung am Immobilienmarkt. Die Schieflage der Hypothekenbank New Century hatte zuletzt die Furcht vor einer Krise verstärkt. Die Aussichten auf absehbare Zeit unveränderte Zinsen dürften den Dollar in der nächsten Zeit unter Druck setzen.