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"Open Skies" macht den Himmel über dem Atlantik juristisch grenzenlos

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"Open Skies" macht den Himmel über dem Atlantik juristisch grenzenlos

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“Open Skies” – offener Himmel. Über dem Nordatlantik wird das Firmament künftig auch juristisch und wirtschaftlich grenzenlos. “Open Skies” gibt den Fluglinien mehr Rechte auf dem jeweils anderen Markt und soll so den Wettbewerb ankurbeln.

Allein in den ersten fünf Jahren erwartet die EU 25 Millionen mehr Passagiere auf den Transatlantikrouten. Der wirtschaftliche Nutzen wird auf zwölf Milliarden Euro geschätzt, denn die Preise für Flugtickets dürften sinken. Etwa 80.000 neue Arbeitsplätze werden in Amerika und Europa entstehen.

Der einzige nennenswerte Widerstand gegen “Open Skies” kam von British Airways. Die Fluglinie verliert ihr Nordatlantik-Monopol am Londoner Flughafen Heathrow. Außerdem entsteht nun massive Konkurrenz, da US-Ziele künftig von jedem europäischen Flughafen angeflogen werden dürfen.
Umgekehrt gilt dies genauso.

Zudem gibt es künftig die Erlaubnis für Airlines, inländische Flugstrecken im Ausland, zu bedienen.
So ist es einer EU-Linie bislang nach US-Gesetz nicht erlaubt, die Strecke San Francisco-New York anzubieten, ohne dass diese Strecke Teil einer Flug-Verbindung nach Europa wäre.