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Teheran will nur noch eingeschränkt mit IAEO zusammenarbeiten

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Teheran will nur noch eingeschränkt mit IAEO zusammenarbeiten

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Trotz der verabschiedeten UN-Resolution beharrt der Iran weiter auf seinem Atomprogramm: Präsident Machmud Achmadinedschad sagte, sein Land werde nicht von der so wörtlich friedlichen Nutzung der Nuklearenergie abrücken. Wegen der schärferen Sanktionen kündigte Teheran außerdem an, seine Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde vorerst einzuschränken.

Vor Konsequenzen warnte der iranische Außenminister Manoucher Mottaki: Es gebe zwei Möglichkeiten für eine Lösung. Die erste besteht in Verhandlungen, die zweite in der Konfrontation. Der Iran sei immer für die erste Lösung. Die Sanktionen zu erheben sei ein Fehler, der Folgen haben werde.

Der Sicherheitsrat verabschiedete am Samstag einstimmig schärfere Sanktionen – ein Embargo auf iranische Waffenexporte und die Ausweitung der Finanzsanktionen. Denn der Iran hatte eine Frist von 60 Tagen verstreichen lassen, ohne, wie gefordert, die umstrittene Urananreicherung einzustellen. Der Sicherheitsrat befürchtet, dass der Iran unter dem Deckmantel der friedlichen Nutzung der Nuklearenergie an Atomwaffen baut.