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Australischer Taliban bekennt sich schuldig

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Australischer Taliban bekennt sich schuldig

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Der Australier David Hicks hat sich am Montag vor dem Militär Sondertribunal im US-Gefangenenlager Guantanamo für schuldig bekannt. Hicks muss sich unter anderem wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verantworten. Bei einem Schuldspruch drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft. Mit dem Beginn der Hauptverhandlung wird bis Anfang Juli gerechnet.

Hicks erklärte dem Tribunal, er zweifle daran, dass er ein faires Verfahren erhalten werde. Zwei seiner drei Anwälte verließen den Gerichtssaal, nachdem der Richter festgestellt hatte, sie hätten nicht die erforderlichen Vollmachten. Einer der beiden Anwälte hatte sich geweigert, eine Verpflichtung zu unterschreiben, sich an die noch nicht endgültig festgelegten Verfahrensregeln zu halten.

Rund 400 Menschen werden, oft schon seit Jahren, ohne Anklage und Gerichtstermin in Guantanamo festgehalten. Die USA werfen den Internierten vor Terroristen zu sein.