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Diplomatische Bemühungen im Nahostkonflikt

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Diplomatische Bemühungen im Nahostkonflikt

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US-Außenministerin Condoleeza Rice hat ihre Pendeldiplomatie im Nahoskonflikt fortgesetzt. Rice traf am Montag zu getrennten Gesprächen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon setzte seine Vermittlungsbemühungen fort. Nach einem Treffen mit Olmert forderte er Bewegungsspielraum für die
palästinensische Einheitsregierung.

In Amann bat Abbas die US-Außenministerin, Israel zu Gesprächen mit der neuen palästinensischen Regierung zu drängen. Rice machte jedoch deutlich, dass sie dafür derzeit keine Chance sieht.

In der im August 2005 von der israelischen Armee geräumten und zerstörten Siedlung Hamesch demonstrierten am Montag über zweitausend Israelis gegen die Aufgabe von Siedlungen im Westjordanland. Hamesch ist eine von fünf kleineren Siedlungen im Westjordanland, die damals geräumt wurden.

Die Demonstranten zogen von der Siedlung Schavei Schomron auf die Anhöhen von Homesch und hissten dort die israelische Fahne. Die israelische Regierung erklärte, sie werde eine erneute Besiedlung Homeschs nicht zulassen. Etwa hundert Aktivisten widersetzten sich der Aufforderung, mit Anbruch der Nacht den Hügel zu verlassen.