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London wartet weiter auf Zugang zu seinen Seeleuten im Iran

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London wartet weiter auf Zugang zu seinen Seeleuten im Iran

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Nach der Ausstrahlung von Fernsehbildern der fünfzehn im Iran festgehaltenen Marineangehörigen wartet Großbritannien noch immer auf Zugang zu den Gefangenen. Auch zu der von Teheran angekündigten Freilassung der 26-jährigen
Faye Turney, der einzigen Frau unter den Gefangenen, gab es nach Angaben des britischen Außenministerium keine neuen Erkenntnisse. Das iranische Fernsehen zeigte ein schriftliches Eingeständnis Turneys, dass die fünfzehn Briten in iranischen Hoheitsgewässern festgenommen worden seien.

Nach britischer Darstellung waren die Seeleute auf mit ihrem Partrouillenboot auf der irakischen Seite der Grenze im Mündungsgebiet des Schatt el Arab unterwegs. Der Grenzverlauf im Flussbett ist zwischen Bagdad und Teheran umstritten.
Die britische Außenministerin äußerte sich besorgt über die Art der Druckmittel, die angewandt worden seien, um das Geständnis einer Grenzverletzung zu erzwingen.