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Wegen Majestätsbeleidigung zehn Jahre Haft für Schweizer in Thailand

Wegen Majestätsbeleidigung muss ein Schweizer in Thailand für zehn Jahre ins Gefängnis. Der 57-jährige hatte vor gut drei Monaten in angetrunkenem Zustand fünf große Poster mit dem Bild des Königs mit schwarzer Farbe besudelt. Das Delikt hätte sogar mit 75 Jahren Haft geahndet werden können. Das Gericht in Chiang Mai im Norden des Landes verurteilte den Mann zunächst zu 20 Jahren Haft. Der Richter reduzierte die Strafe aber umgehend auf die Hälfte, weil der Angeklagte sich schuldig bekannt hatte.

Der seit zehn Jahren in Thailand lebende Mann kann seine Strafe nach Angaben der Schweizer Botschaft in Bangkok nicht in der Schweiz absitzen. In dem entsprechenden Rechtsabkommen sei diese Möglichkeit bei allen Delikten, die die Königsfamilie betreffen, ausgeschlossen.

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