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Angela Merkel sieht neue Chancen für den Nahost-Friedensprozess

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Angela Merkel sieht neue Chancen für den Nahost-Friedensprozess

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Dies bekräftigte die deutsche Bundeskanzlerin und EU-Ratsvorsitzende während ihrer Nahost-Reise in Jerusalem. Am Sonntag traf sie auf Palästinenser-Präsidenten Mahmoud Abbas. Merkel forderte die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas zu einem “Zeichen ernsthaften Willens” auf. Sie betonte, dass nur diejenigen, die Israel anerkennen und der Gewalt abschwören an Friedensgesprächen teilnehmen könnten.

Das verstärkte Engagement gemässigter arabischer Länder sieht die deutsche Kanzlerin als wichtigen Schritt zum Frieden. Auch die Israelis rief sie dazu auf, die Chance auf einen neuen Dialog zu nutzen.
Mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert traf sich Merkel gleich drei mal.

Zuvor hatte die Kanzlerin die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht und dort einen Kranz für die Opfer des Völkermords an den Juden durch Deutschland niedergelegt. “Menschlichkeit wächst aus der Verantwortung für die Vergangenheit” schrieb sie in das Gedenkbuch.

Auch die demokratische Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi, ist auf Nahost-Reise. Die USA fordern einen schnellen Beginn der Friedensgespräche.