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Kein Ende der Kämpfe in Mogadischu absehbar

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Kein Ende der Kämpfe in Mogadischu absehbar

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In der somalischen Hauptstadt Mogadischu haben sich am Sonntag den vierten Tag in Folge Aufständische sowie äthiopische und Regierungstruppen heftige Gefechte geliefert. Ein ugandischer Soldat, der der Friendenstruppe der Afrikanischen Union angehört, wurde getötet. Mehrere hundert Menschen flohen vor dem Kugelhagel aus der Stadt. Nach Einschätzung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz handelte es sich um die schlimmsten Kämpfe der vergangenen 15 Jahre.

Die äthiopischen Truppen töteten nach eigenen Angaben mehr als zweihundert Aufständische. Am Freitag schoßen die Rebellen einen äthiopischen Hubschrauber mit einer Luftabwehrrakete ab.

Ungeachtet der Eskaltion hofft die somalische Übergangsregierung, daß ein für Mitte April geplantes Versöhungstreffen stattfinden kann. An ihm sollen Stammesälteste, Regierungsvertreter und Warlords teilnehmen.