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Gordon Brown, amtierenden Finanzminister ihrer Majestät der Königin, ist doch kein so harter Verhandler, wie ihn die britische Presse immer beschrieben hat

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Gordon Brown, amtierenden Finanzminister ihrer Majestät der Königin, ist doch kein so harter Verhandler, wie ihn die britische Presse immer beschrieben hat

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Im jahrenlangen Streit um den sogenannten Britenrabatt, hat er nun klein beigegeben und weitgehende Einschnitte zugelassen. Dies bestätigten EU-Diplomaten. Auf 10,5 Milliarden Euro verzichtet nun der britische Schatzkanzler.
Den umstrittenen Britenrabatt hatte einst die Eiserne Lady, Margret Thatcher, den EU-Staats-
und Regierungschef beim Gipfel 1984 abgerungen.

Frankreichs Präsident Francois Mitterand war damals “not amused”. Ganz uneigennützig hat der designierte Nachfolger Tony Blairs nicht gehandelt. Blair hatte ohnehin den Britenrabatt reduziert, bis 2013.

Die Briten verlieren jährlich mehrere Milliarden Pfund durch Mehrwertsteuerbetrügereien. Um den Steuerbetrug zu unterbinden und die Mehrwertsteuerregeln zu ändern, brauchte Grossbritannien, wie bei allen Finanzfragen, die Zustimmung der anderen Mitgliedstaaten. Und zwar einstimmig. Da kann man schon mal beim Rabatt klein beigeben.