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Streit bei EADS um Dividende und mögliche Kapitalerhöhung


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Streit bei EADS um Dividende und mögliche Kapitalerhöhung

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS hat sich noch nicht auf eine Dividende für das vergangene Jahr verständigen können. Hintergrund der vertagten Entscheidung sei der Streit um eine mögliche Kapitalerhöhung, verlautete aus Konzernkreisen.

Der an EADS beteiligte französische Staat dränge auf eine Finanzspritze, mit der sein Einfluss ausgebaut würde. Der Vorstand und die industriellen Eigentümer – der Autobauer DaimlerChrysler und die Mediengruppe Lagardere – wollten dagegen lieber Firmenanleihen ausgeben, um an Geld zu kommen. Das würde die Aktionärsstruktur zunächst unberührt lassen.

Angesichts der Probleme bei Airbus setzt EADS unterdessen große Hoffnungen auf sein Rüstungsgeschäft. 2006 gehörte das einstige Sorgenkind mit einem Zuwachs von 73 Prozent auf rund 350 Millionen Euro beim operativen Ergebnis zu den Ertragsperlen im Konzern. Größter Einzelkunde im Rüstungsbereich war die deutsche Bundeswehr.

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