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Zahl der Tsunami-Opfer gestiegen

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Zahl der Tsunami-Opfer gestiegen

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Nach dem Seebeben vor den Salomonen ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Nach Angaben der Polizei sind bei dem Tsunami bis zu 30 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden haben den Notstand ausgerufen. Nach Angaben von Rettungskräften könnte es noch zwei Tage dauern, bis auch entlegener Ortschaften erreicht werden könnten. Ein Beben der Stärke 8 hatte am Montag die nordöstlich von Australien gelegene Inselgruppe erschüttert. Am stärksten betroffen war die Hauptstadt Gizo.

Australien und Neuseeland haben umgerechnet gut anderthalb Millionen Euro Soforthilfe zugesichert. Izwischen sind 100 australische Soldaten auf den Salomonen eingetroffen. Sie haben Wasser, Nahrung und Zelte für die Menschen dabei. Der australische Verteidigungsminister Brendan Nelson sagte, man wolle eng mit den Behörden zusammenarbeiten und auf die Bedürfnisse der Helfer vor Ort eingehen. Fast Fünfeinhalbtausend Menschen sind durch das Beben obdachlos geworden.

In der Nacht zum Mittwoch erschütterte ein weiteres Seebeben der Stärke 6 die Inselgruppe erneut.