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1998 hatte die Stuttgarter Daimler-Benz-AG unter ihrem damaligen Chef Jürgen Schrempp, für den amerikanischen Autobauer Chrysler 27 Milliarden EURO bezahlt

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1998 hatte die Stuttgarter Daimler-Benz-AG unter ihrem damaligen Chef Jürgen Schrempp, für den amerikanischen Autobauer Chrysler 27 Milliarden EURO bezahlt

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Chrysler schreibt bis heute rote Zahlen. Kirk Kerkorian, amerikanischer Milliardär träumt davon Chrysler zu kaufen. Der 89jährige hat 3,36 Milliarden EURO in bar, für die Detroiter Autofabrik geboten. Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche überlegt öffentlich: “ Wir schliessen nichts aus, bei der Suche nach der besten Lösung für die Chrysler- und für die Daimler-Chrysler-Gruppe.”

Daimler-Chrysler muss reagieren, denn im vergangenen Jahr hat Chrysler einen Verlust von 1,1 Milliarden EURO eingefahren. Ein Grund dafür war u.a. eine verfehlte Modellpolitik. Die Manager setzten, ganz gegen den Trend, auf Spritfressende Geländewagen. Bei den Aktionärsversammlungen wurden erneut Rufe nach dem Verkauf des amerikanischen Verlustbringers laut. Daimler-Chrysler hat angekündigt 13.000 Jobs zu streichen und 2 Fabriken zu schliessen.