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Mehr als ein Viertel der Tier- und Pflanzenarten durch Klimawandel vom Aussterben bedroht

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Mehr als ein Viertel der Tier- und Pflanzenarten durch Klimawandel vom Aussterben bedroht

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Bis zu 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten könnten durch einen weltweiten Temperaturanstieg von nur eineinhalb bis zweieinhalb Grad aussterben. Das geht aus dem neuen Weltklimabericht der Vereinten Nationen hervor, der am Freitag in Brüssel vorgestellt wurde.

Eine Marathonsitzung sei es gewesen, so der Vorsitzende, der Inder Rajendra K. Pachauri, aber am Ende habe man sich doch auf einen Kompromiss einigen können. Die ganze Nacht hatten Experten aus 130 Ländern getagt. Im Laufe der letzten 100 Jahre ist die durchschnittliche Temperatur bereits um ein Dreiviertel Grad angestiegen. Für das nächste Jahrhundert rechnen Experten mit einem weiteren Anstieg von bis zu vier Grad Celsius.

Die Veröffentlichung des Berichts hatte sich verzögert, weil China, Russland, Saudi-Arabien und die USA auf Änderungen bestanden hatten. So wurde unter anderem ein Passus gestrichen, in dem Klimaschäden für Nordamerika vorausgesagt werden. Auch einzelne Grafiken sollen aus der offiziellen Version entfernt worden sein. Eine habe den Temperaturanstieg gezeigt, sagten Sitzungsteilnehmer.