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Wanderer überleben sieben Wochen im Urwald von Französisch-Guyana

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Wanderer überleben sieben Wochen im Urwald von Französisch-Guyana

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Zwei in Französisch-Guyana vermisste Wanderer haben mehr als sieben Wochen im Urwald überlebt. Zunächst erreichte der 34-jährige Franzose Looc Pillois zu Fuß die Ortschaft Saul im Herzen des Landes. Dort bat er um Hilfe für seinen Kollegen Guilhem Nayral. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. “Wir haben drei Wochen an der gleichen Stelle ausgeharrt, wir hörten Hubschrauber und dachten, man habe uns endlich entdeckt. Danach dachten wir, fit genug zu sein, um weiterzumarschieren”, berichtete Pillois. Auch, wovon sich die beiden wochenlang ernährt haben: “Unter anderem von Palmenkernen. Weil ein Fluss in der Nähe war, hatten wir ausreichend Wasser, wir konnten uns auch waschen. Auch fingen und aßen wir Insekten, Käfer, Frösche, Vogelspinnen.”

Die beiden Wanderer waren am 13. Februar aufgebrochen und wollten Ende Februar die Hauptstadt Cayenne erreichen. Rettungskräfte suchten sie im März zwei Wochen lang ohne Erfolg. Die Franzosen hatten weder ein GPS-Gerät noch ein Satellitentelefon bei sich.