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Britische Soldaten widerrufen "Geständnisse": Kein Eindringen in iranische Hoheitsgewässer


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Britische Soldaten widerrufen "Geständnisse": Kein Eindringen in iranische Hoheitsgewässer

Die von Iran freigelassenen britischen Marinesoldaten haben ihre Eingeständnisse, in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen zu sein, zurückgenommen. Auf einer Pressekonferenz erklärten sie, sie hätten am Tag ihrer Gefangennahme ihre Position ständig über das Satellitenortungssystem GPS kontrolliert.

Zuvor war kritisiert worden, dass die Soldaten zu schnell aufgegeben und zu sehr mit den Iranern kooperiert hätten. “Viele fragen sich, warum wir uns gefangen nehmen ließen und warum wir es zuließen, im iranischen Fernsehen vorgeführt zu werden”, sagte Hauptmann Chris Air. “Lassen Sie mich eines klarstellen: Es war offensichtlich, dass die Option einer Gegenwehr nicht bestand.” Lieutenant Felix Carman berichtete von düsteren Einzelheiten der Gefangenschaft: “Uns wurden die Augen verbunden, wir waren gefesselt und mussten uns an eine Wand stellen. In der Haft standen wir unter ständigem psychischen Druck und wurden voneinander isoliert.”

Die iranische Regierung bezeichnete die Pressekonferenz als bloße Propaganda und Inszenierung und beharrte darauf, dass die Soldaten die Seegrenze des Iran überschritten hätten. Am Donnerstag hatte Teheran die Briten überraschend freigelassen. Präsident Mahmud Ahmadinedschad verabschiedete sie persönlich. Zudem wurden ihnen vor laufenden Kameras Geschenke überreicht – zur Erinnerung an ihren erzwungenen Aufenthalt im Iran.

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