Eilmeldung

Eilmeldung

Bezahlte Soldaten-Storys über Todesangst im Iran gestoppt

Sie lesen gerade:

Bezahlte Soldaten-Storys über Todesangst im Iran gestoppt

Schriftgrösse Aa Aa

Nach erheblichen Protesten hat die britische Regierung den weiteren Verkauf von Erlebnisberichten der zeitweilig im Iran gefangenen Soldaten an die Medien untersagt. Zugleich ordnete Verteidigungsminister Des Browne eine Überprüfung der geltenden Regelungen an.

Die Veröffentlichungen in Boulevardzeitungen hatten bei der Opposition sowie in Militärkreisen und bei Angehörigen von im Irak und Afghanistan umgekommenen Soldaten Entrüstung ausgelöst. Besonders Aufsehen erregend hatte die einzige Frau unter den Ex-Gefangenen in der Boulevardzeitung “The Sun” geschildert, wie sie gefürchtet habe, dass Iraner für sie einen Sarg zimmerten.

Geständnisse vor iranischen Fernsehkameras, wonach die 15 Briten am 23. März illegal in iranische Hoheitsgewässer eingedrungen waren, seien durch Drohungen mit Gefängnisstrafen zu Stande gekommen.