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Französischer Pinault-Konzern will Sportartikelhersteller Puma vollständig übernehmen

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Französischer Pinault-Konzern will Sportartikelhersteller Puma vollständig übernehmen

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Der deutsche Sportartikelhersteller Puma könnte schon bald zum Sortiment des französischen Industriellen Francois-Henri Pinault gehören. Dessen Handelskonzern Pinault Printemps Redoute will sich Puma einverleiben. Pinault erklärte, die Transaktion sei ein Meilenstein des profitablen Wachstums.

Puma ist mit einem Marktanteil von zehn Prozent der drittgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Vor sich hat er nur die beiden Branchenriesen Nike und Adidas.

Die vollständige Kontrolle über Puma will Pinault in zwei Etappen realisieren. Zunächst erwarben die Franzosen bereits von der Mayfair Beteiligungsgesellschaft der Tschibo-Erben Herz deren Anteile von 27 Prozent. Kaufpreis: 1,4 Milliarden Euro.

Den übrigen Aktionären soll ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot gemacht werden.
Puma-Vorstandschef Jochen Zeitz begrüßte die geplante Operation und will den Aktionären die Annahme empfehlen. Dies soll bereits auf der Hauptversammlung an diesem Mittwoch geschehen.

Pinault Printemps Redoute sei der ideale Partner, so der Puma-Vorstand. Puma profitiere von der globalen Ausrichtung von Pinault Printemps Redoute, seiner Design- und Beschaffungskompetenz sowie seiner Erfahrung auf dem Handelssektor.

Die Franzosen versicherten, Puma werde als eigenständiges Unternehmen weiterexistieren. Personalveränderungen seien nicht geplant.