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Al-Kaida-Ableger bekennt sich zu Algier-Anschlägen

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Al-Kaida-Ableger bekennt sich zu Algier-Anschlägen

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23 Tote, mehr als 160 Verletzte – das ist jetzt die offizielle Zahl der Opfer nach den Anschlägen von Algier. Zu diesen Anschlägen hat sich inzwischen Algeriens größte Terrorgruppe bekannt. Im Internet nennt sie selber eine Zahl von 53 Toten. Dazu zeigt sie die Bilder von drei Männern, die die Selbstmordanschläge ausgeführt haben sollen.

Diese Gruppe sieht sich seit einiger Zeit als Ableger der Terrororganisation Al-Kaida und hat sich auch umbenannt in “Al-Kaida des Maghreb”.

Einer der Anschläge galt dem Regierungspalast, Sitz des Ministerpräsidenten wie auch des Innenministeriums. Der Regierungschef blieb aber unversehrt. Fast gleichzeitig explodierten am Rande von Algier zwei Autobomben vor einer Polizeiwache. Sie liegt an der Straße zum Flughafen.

Der neue Al-Kaida-Ableger hat in letzter Zeit mehrere tödliche Anschläge verübt, vor allem gegen Polizisten und ausländische Arbeiter. In der Hauptstadt Algier war es allerdings das erste Attentat seit Jahren. Erst vor wenigen Tagen waren Mitglieder der Terrorgruppe auch in schwere Kämpfe mit der Armee verwickelt.