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Citigroup baut weltweit 17.000 Arbeitsplätze ab

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Citigroup baut weltweit 17.000 Arbeitsplätze ab

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Die Citigroup will weltweit rund 17.000 Stellen streichen. Das gab der US-Finanzdienstleister nach einer dreimonatigen Überprüfung seiner globalen Operationen bekannt. Er will dadurch seine Kosten massiv senken. Allein für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit Einsparungen von mehr als zwei Milliarden Euro.

Der Stellenabbau sei wesentlich eine Folge der strategischen Zukäufe der Citigroup, meint Analyst Frank Braden von Standard & Poor´s. Dadurch hätten sich zahlreiche Überschneidungen von Aktivitäten gegeben.

Die Citigroup machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 112 Milliarden Euro und hat weltweit etwa 330.000 Beschäftigte. Damit ist sie die größte Bankengruppe der Welt – vor der China Construction Bank und der Bank of America. Die Streichung von 17.000 Arbeitsplätzen bei der Citigroup bedeutet demnach, dass fünf Prozent der Gesamtbelegschaft betroffen sind.

Die schwächere US-Konjunktur, höhere Mittelbeschaffungskosten, Kreditprobleme einkommensschwacher Amerikaner und die Wohnungsbau- und Immobilienprobleme erschweren das Geschäft vieler US-Banken. Deshalb sind möglicherweise auch härtere Sparmaßnahmen anderer Kreditinstitute zu
erwarten.