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Israel reagiert zurückhaltend auf palästinensischen Austauschvorschlag

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Israel reagiert zurückhaltend auf palästinensischen Austauschvorschlag

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Die israelische Regierung hat sich zurückhaltend zu dem geplanten Gefangenenaustausch geäußert. Zu viele Gefangene, deren Freilassung die Palästinenser verlangen, hätten “Blut an ihren Händen”. Auch Meir Indor von der Opfervereinigung “Almagor” lehnt einen Austausch ab: “Wir wissen sicher, daß ein Ministerpräsident der jetzt Terroristen freiläßt, unverzüglich Chaos und eine Terrorkampagne mit vielen Opfern herbeiführt. Darüberhinaus werden viele Israelis zu Geiseln”, sagte Indor.

Der palästinensische Ministerpräsident Ismail Hanija betonte die Verhandlungsbereitschaft der Palästinenser, allerdings sein nun Israel am Zuge: “Wir meinen es ernst. Alles hängt von der Kooperationsbereitschaft Israels ab”.

Als Gegenleistung für die Freilasung des im vergangenen Juni von Palästinensischen Kämpfern gefangengenommenen israelischen Soldaten Gilead Schalit haben die Palästinenser die Freilassung von rund 1 400 Gefangenen gefordert. Unter ihnen ist auch der Fatah-Führer Marwan Barguti.