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IWF-Prognose: 2007 ein gutes Jahr für die Weltwirtschaft

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IWF-Prognose: 2007 ein gutes Jahr für die Weltwirtschaft

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Trotz einer leichten Abschwächung wächst die Weltwirtschaft auch 2007 weiter robust. Zu dieser Einschätzung kommt der Internationale Währungsfonds in seinem Konjunkturausblick. Darin gibt der IWF eine positivere Prognose ab als noch vor sechs Monaten.

Auch die Risiken werden als weniger bedrohlich dargestellt, so IWF-Chefvolkswirt Simon Johnson.
2007 werde ein gutes Jahr für die Weltwirtschaft, sagte er in Washington. Insgesamt sei mit einem Wachstum von 4,9 Prozent zu rechnen. Etwas schwächer werde das Konjunkturtempo in den USA sein, solider in Europa und Japan. Das stärkste Wachstum legten China und Indien hin.

Positiv auch die IWF-Prognose für das kommende Jahr. Demnach werden dann die USA ihr Wirtschaftstempo wieder beschleunigen, Japan dagegen wird etwas abfallen. In der Eurozone bleibt es wie in diesem Jahr bei soliden 2,3 Prozent.

Die Rolle Deutschlands wird vom IWF indes etwas schwächer bewertet. Konnte sich das Land noch 2006 mit hohen Exportzuwächsen und Investitionen als Wachstumslokomotive der Eurozone hervortun, so mache sich nun die erwartete Konsumabkühlung bemerkbar. Der Grund: die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Dieser Schritt werde auch die Inflation anheizen.

Insgesamt ist der IWF mit seinem Ausblick für Deutschland pessimistischer als deutsche Konjunkturforscher und Banken-Volkswirte. Diese erwarten ein Plus von zwei Prozent und mehr. Der IWF nur 1,9 Prozent.