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G-7-Treffen und Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington

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G-7-Treffen und Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington

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Die Finanzminister- und Notenbankchefs der sieben wichtigsten Industrieländer beraten ab dem späten Abend in Washington über die Lage der Weltwirtschaft. Daran schließt sich am Wochenende die Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank an.

Der IWF hatte in in dieser Woche seine Wachstumsprognosen für das laufende Jahr bestätigt. Selbst die Risiken für die Weltkonjunktur wurden dabei geringer eingeschätzt als in einer früheren Untersuchung.

Wachstumsstärkstes Land der G-7 ist demnach Großbritannien mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von geschätzten 2,9 Prozent.
Schlusslicht ist Deutschland, das wie auch Italien auf eine Wachstumsrate von 1,8 Prozent kommt.

Spektakuläre Beschlüsse sind von dem Washingtoner Treffen nicht zu erwarten. Dies gilt etwa für den Yen-Kurs oder den Aufbau des Finanzmarktes in China.

Anders als in früheren Jahren entsendet Peking keinen Minister in die US-Hauptstadt, ebenso wie Deutschland, das derzeit den G-7-Vorsitz innehat.
Daher wird etwa das Thema der chinesischen Raubkopien nicht zur Sprache kommen. Hierfür sind bilaterale Gespräche mit den USA für Mai angesetzt.

Washington hatte die Volksrepublik kürzlich wegen der Urheberrechtsprobleme vor der Welthandelsorganisation verklagt. Sehr zum Mißfallen Pekings. Die Gipfeldiplomatie wird im Mai in Potsdam und dann im Juni mit dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in Heiligendamm fortgesetzt.