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Ungewissheit nach Schiffsunglück in Nordsee

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Ungewissheit nach Schiffsunglück in Nordsee

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Sieben Schiffbrüchige sind lebend geborgen worden, drei weitere sind tot: Das ist die Bilanz, nachdem ein norwegischer Schlepper in der Nordsee gekentert ist.

Fünf der Männer an Bord werden aber noch vermisst. Ob sie im Schiffsrumpf sind, ist unbekannt; Taucher konnten dorthin noch nicht vordringen. Experten zufolge könnten die Männer auch in dem fünf Grad kalten Wasser einige Stunden überleben, falls sie sich noch in ihre Schutzanzüge retten konnten.

Das Unglück passierte vor den britischen Shetland-Inseln. Der norwegische Schlepper Bourbon Dolphin, ein Versorgungsschiff für Bohrinseln, war dort gerade bei Arbeiten an der Verankerung einer solchen Insel.

Die Ursache für das Kentern ist unklar. Das Schiff war neu und erst ein halbes Jahr im Dienst. Die Bohrinsel mit knapp hundert Mann an Bord wurde nicht beschädigt. Die meisten der Arbeiter wurden nach dem Zwischenfall aber vorsorglich an Land gebracht.