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Ecuadors Präsident Correa gewinnt Volksabstimmung

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Ecuadors Präsident Correa gewinnt Volksabstimmung

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Der linksgerichtete ecuadorianische Präsident Rafael Correa hat vorläufigen Auszählungen zufolge bei der Volksbefragung über die Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung einen Sieg erzielt. Gut 78 Prozent der Wähler hätten mit “Ja” gestimmt, während sich nur 11,5 Prozent gegen die Einsetzung einer mit allen Vollmachten ausgestatteten Versammlung zur Neufassung des Grundgesetzes ausgesprochen hätten, hieß es. Correa sagte, es gehe nicht um den Ruf des Präsidenten, es gehe um die Zukunft des Landes.
Die Menschen hätten ja gesagt zur Zukunfkt des Ecuadors und zur Zukunft des Landes. In Ecuador waren neun Millionen Bürger aufgerufen, über die Einberufung einer von Präsident Correa angestrebten verfassunggebenden Versammlung
abzustimmen. Der Ausgang der Volksbefragung galt zugleich als Plebiszit über die ersten drei Monate Correas im Amt. Correa bezeichnete das Ergebnis als Sieg für Ecuador, seine Anhänger feierten in den Straßen der Hauptstadt Quito. Der Wirtschaftsexperte hatte sein Amt am 15. Januar angetreten und radikale demokratische Reformen sowie eine Beendigung des neoliberalen Wirtschafssystems angekündigt.