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Schicksal von BBC-Reporter Johnston unklar

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Schicksal von BBC-Reporter Johnston unklar

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Der im Gazastreifen entführte britische Journalist Alan Johnston ist angeblich tot. Eine bislang unbekannte Palästinensergruppe, die sich “Al-Tawhid wa al-Jihad” nennt, behauptete, Johnston entführt und umgebracht zu haben.
Der BBC-Reporter war vor fünf Wochen verschleppt worden. Seitdem demonstrierten palästinensische Journalisten immer wieder für die Freilassung ihres britischen Kollegen, der seit drei Jahren als Reporter im Gazastreifen arbeitete. Der palästinensische Innenminister erklärte, für eine Ermordung gebe es keine Beweise. Der Palästinensische Chefunterhändler im Nahost-Konflikt, Saeb Erekat, erklärte, er hoffe, es handle sich nur um Gerüchte. Er drängte die Entführer, Johnston sofort und ohne Bedingungen freizulassen. Auch die BBC, die am vergangenen Donnerstag zu einem “internationalen Aktionstag” für Johnston aufgerufen hatte, sprach von einem Gerücht ohne Beweise. Die BBC sei jedoch sehr betroffen von der jüngsten Nachricht.