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Spanien und Frankreich uneins über Sardellenschutz im Golf von Biskaya

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Spanien und Frankreich uneins über Sardellenschutz im Golf von Biskaya

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Die Fischereipolitiker der EU beraten derzeit in Luxemburg über Rettungspläne für Sardellen und Aale. Im Dezember hatten sie ein Fangverbot für Sardellen im Golf von Biskaya und begrenzte Forschungsfänge durch spanische und französische Boote vereinbart. Diese sollten Anfang der Woche beginnen.

Doch beide Nationen können sich nicht über die Modalitäten einigen, die spanische Landwirtschaftsministerin Elena Espinosa warf den Franzosen vor, allen Anzeichen nach Boote zum Fischfang eingesetzt und das Abkommen nicht eingehalten zu haben. Spanien werde dies der EU-Kommission mitteilen, damit die wissenschaftliche Forschung wie im Dezember vereinbart durchgeführt werden könne.

Die Forschungsfischerei soll den Zustand der Bestände erkunden. Auch der Rettungsplan für den europäischen Aal wird durch Widerstand Frankreichs und Spaniens behindert. Beide widersetzten sich zunächst insbesondere Regeln zum Schutz der jungen Glasaale, wie es aus Delegationskreisen hieß. Die jungen Aale werden als lukrativer Exportschlager auf ihrer Wanderung in die Laichgebiete abgefischt, was die Reproduktion der Bestände verhindert.