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Offenbar Hinweise im Vorfeld des Amoklaufs in den USA

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Offenbar Hinweise im Vorfeld des Amoklaufs in den USA

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Zwei Tage nach dem Amoklauf sind die Hintergründe der Bluttatat weiter unklar. Es habe lange vor dem Massaker Anzeichen gegeben, sagte inzwischen auch Lucinda Roy, die Englisch-Professorin des 23-Jährigen. Sie unterrichte seit 22 Jahren, und sie habe nur wenige Male gedacht, dass es Grund zur Aufregung gebe. Das sei einer dieser Fälle gewesen. Roy sei besorgt wegen des Zorns des jungen Mannes gewesen und habe ihn vor eineinhalb Jahren aus der Klasse genommen und einzeln unterrichtet. Allerdings habe Cho niemals konkret eine Bluttat angekündigt. Er habe nie gesagt, dass er jemanden töten wolle. Die Polizei wies Medien-Spekulationen über einen Abschiedsbrief zurück. Nun soll eine unabhängige Untersuchung klären, ob die Polizei oder Verantwortliche der Universität trotz aller Hinweise von Lehrkräften Warnsignale und das auffällige Verhalten des Täters nicht ernst genug genommen haben. Nach einem Zeitungsbericht hatte sich der Todesschütze vor der Tat wiederholt über “reiche junge Leute”, “Verkommenheit” und “betrügerische Scharlatane” auf dem Campus beschwert.