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Fast 1000 Artikel in Europas Warenhäusern schadhaft oder gefährlich: Jeder zweite stammt aus China

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Fast 1000 Artikel in Europas Warenhäusern schadhaft oder gefährlich: Jeder zweite stammt aus China

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Bügeln kann tödlich enden: Fast 1000 verschiedene Artikel, ob Bügeleisen oder Haartrockner, genügten im vergangenen Jahr nicht den europäischen Sicherheitsstandards und wurden deshalb aus den Regalen genommen. Gut die Hälfte der beanstandeten Produkte stammte aus China, stellt der Jahresbericht des EU-Schnellwarnsystems RAPEX fest, den die Kommission an diesem Donnerstag vorlegte.

Verletzungen, Stromschlag, Verbrennungen und chemische Reaktionen gehören zu den Hauptrisiken. Die meisten Beanstandungen erhielt die Kommission aus Deutschland und Ungarn. Schadhaftes Spielzeug hat den Elektrogeräten inzwischen den ersten Rang abgelaufen, an dritter Stelle stehen Motorfahrzeuge, gefolgt von Kosmetika.

“Das Problem bei diesem Minimotorrad ist, dass die Kette und das Kettenrad nicht abgedeckt sind. Beim Fahren kann das für den Fahrer gefährlich werden. Außerdem wird der Auspuff zu heiß, was Verbrennungen verursachen kann”, führt ein für Produktsicherheit zuständiger Mitarbeiter der Kommission vor.

Wenn Verbraucherschützer und Behörden eine Ware als gefährlich einstufen, gibt RAPEX diese Information an die übrigen europäischen Länder weiter, damit diese entsprechend reagieren können. Die Zunahme der Meldungen im Vergleich zu den Vorjahren führt die Kommission auf höhere Sensibilität der Behörden zurück.