Eilmeldung

Eilmeldung

Neue schnelle "Eingreiftruppe": EU schottet sich weiter gegen illegale Einwanderer ab

Sie lesen gerade:

Neue schnelle "Eingreiftruppe": EU schottet sich weiter gegen illegale Einwanderer ab

Schriftgrösse Aa Aa

Die Innenminister beschlossen an diesem Freitag die Schaffung schneller Eingreifteams und sagten der gemeinsamen Grenzschutzbehörde Frontex die von ihr erhoffte Materialausstattung zu.

Bis Ende des Jahres sollen etwa 450 Sicherheitskräfte dafür ausgebildet werden, die nationalen Grenzschützer eines EU-Staates bei großem Flüchtlings-Ansturm zu unterstützen. Innerhalb von zehn Tagen sollen sie auf Anfrage des Staates einsatzbereit sein, Bedingung ist die Zustimmung von Frontex.

Die Entscheidung des Ministerrats muss nun noch vom Europäischen Parlament gebilligt werden. Die Minister überprüften in Luxemburg außerdem die Materialzusagen der einzelnen Mitgliedstaaten für Frontex.

Nach anfänglichen Klagen über knappe Mittel kann die Behörde, die in Warschau ihren Sitz hat, nun für ihre Patrouillen auf rund fünfzig Flugzeuge und Hubschrauber, über 100 Schiffe, mobile Radarüberwachungsgeräte, Wärmekameras und Personendetektoren aus den Mitgliedsstaaten setzen.

Seit dem Ansturm von Flüchtlingen an Europas Mittelmeerküsten im vergangenen Jahr hat Frontex mit zahlreichen Einsätzen die betroffenen Länder unterstützt und will dies weiter ausdehnen.