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Toyota zieht an General Motors vorbei

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Toyota zieht an General Motors vorbei

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Der japanische Autobauer Toyota hat einen weiteren Schritt in Richtung auf die Weltmarktführerschaft gemacht. Von Januar bis März verkaufte Toyota erstmals mehr Fahrzeuge als sein Rivale General Motors, der bisher Nummer eins der Branche ist. Doch der US-Konzern ist seit langem in der Krise und muss sich dringend sanieren.

Im ersten Quartal verkaufte Toyota rund 2,35 Millionen Autos. Dies entsprach einem Anstieg von neun Prozent. GM brachte es auf 2,26 Millionen. Auch bei der Produktion überholte Toyota den US-Konkurrenten. Aus den Fabriken des japanischen Konzerns kamen in diesem Zeitraum 2,37 Millionen Fahrzeuge. Der US-Konzern aus Detroit produzierte in diesem Zeitraum dagegen nur 2,34 Millionen Autos.

Experten schrieben den anhaltenden Erfolg Toyotas einer aggressiven Modellpolitik zu. Damit habe der japanische Autobauer seine Position auch auf dem US-Markt ausbauen können. Mittlerweile ist der Toyota Camry das beliebteste Auto in den USA. Die Japaner profitierten zum Teil von verbrauchsarmen Fahrzeugen wie solchen mit Hybridantrieb. Besonders erfolgreich ist das Modell Prius.