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Fünf Terroristen in London zu lebenslanger Haft verurteilt

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Fünf Terroristen in London zu lebenslanger Haft verurteilt

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Weil sie Anschläge geplant haben, bei denen hunderte Menschen getötet werden sollten, sind in London fünf Terroristen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Geschworenenjury am Strafgerichtshof Old Bailey befand Omar Khyam direkt der Planung von Attentaten für schuldig. Den vier anderen Tätern wurde Mithilfe vorgeworfen. Zur Herstellung von Bomben kauften die Terroristen größere Mengen chemischer Düngemittel. Den Ermittlern gelang es jedoch später, diese gegen harmlose Chemikalien auszutauschen und die Gruppe zu observieren. Die fünf Männer hatten eine Ausbildung in einem Lager in Pakistan erhalten.

Zwei Mitangeklagte wurden freigesprochen. Ziele der geplanten Attentate waren unter anderem ein bekannter Londoner Nachtclub sowie ein Einkaufszentrum. Innenminister John Reid zeigte sich zufrieden über das Urteil des Gerichts und bedankte sich bei den Ermittlern. Zwei der Verurteilten hatten Verbindungen zu den Selbstmordattentätern, die Anfang Juli 2005 Anschläge auf die Londoner U-Bahn sowie auf einen Bus verübt hatten. Dabei waren 52 Menschen ums Leben gekommen.