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Weltbank-Präsident kämpft um seinen Posten

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Weltbank-Präsident kämpft um seinen Posten

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Nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft hat Weltbank-Präsident Paul Wolfowitz vor einem internen Untersuchungsausschuss um seinen Posten gekämpft. In einer schriftlichen Erklärung sprach er von einer “Schmutzkampagne”. Wolfowitz wird vorgeworfen, seiner Lebensgefährtin Shaha Riza – eine Mitarbeiterin der Weltbank – eine Beförderung und ein höheres Gehalt verschafft zu US-Präsident George W. Bush bekräftigte seine Unterstützung für Wolfowitz:

Er sollte bleiben, sagte Bush. Wolfowitz habe dafür gesorgt, dass die Weltbank die Beseitigung der Armut in der Welt als ein wichtiges Ziel der Institution anerkannt habe. Der bedrängte Weltbank-Präsident äußerte den Verdacht, dass die an ihn gerichteten Rücktrittsforderungen darauf abzielten, wichtige Programme der Bank für die Armen insbesondere in Afrika zu verhindern. Er betonte erneut, vor der Beförderung seiner Lebensgefährtin den Ethik-Rat der Institution befragt zu haben.